Replik zum Artikel in den Ulzburger Nachrichten – Flüchtlinge als Nachbarn? „Man muss nicht immer alles schlechtreden“

Sehr geehrte Frau David,

sehr geehrter Herr Meeder,

auch nach Wochen des Abstandes fällt es mir schwer ruhig zu bleiben. Wissen Sie was Sie mit solchen Artikeln auslösen? Wen Sie unterstützen?

Unbestritten tragen die „Beckersberger“ mit über 200 Neubürgern die Hauptlast der ganzen Gemeinde; Aus dem politischen Willen keine Containerdörfer stellen zu wollen (warum eigentlich nicht?).

Unbestritten weiterhin, dass der Eigentümer SoKa mit einer Miethai-ähnlichen Strategie bereits in Schenefeld einen Radikalumbau zu Lasten der Altbewohner durchzog. Bürgermeister Bauer finanziert hier in H-U im vorausseilenden Gehorsam die Entmietung großzügig! Zahlt mehr als jeder Altmieter bei kompletter Betreuung.

Seien Sie herzlich eingeladen, auf eine der kommenden Stammtische im Bürgerhaus (Raum 11, 19:00 Uhr jeden ersten Donnerstag im Monat). Hier können Sie sich ein Bild der katastrophalen Lage machen:

  • Permanente Ruhestörungen. Bei konsequenter Nichteinhaltung der Nachtruhe.
  • Beginnende Jahrmarktsaktivitäten und blühender Schwarzmarkt (Autoaufbereitung)
  • Polizeiliche Aufgabe, „wir fahren nicht ins Flüchtlingsdorf“; die Neunachbarn wissen, dass Sie nichts zu befürchten haben.
  • Behördlicher Irrsinn, Untätigkeit und Unwissenheit. Warum mäht eigentlich keiner den Rasen meiner Schwiegermutter?

Beigefügt habe ich die Ausführungen eines Kenners der Szene, zu denen die bedauernswerten Bewohner des Beckersbergringes gemacht werden. Die „Integration“ ist uns schon bei den Türken, mittlerweile in dritter Generation,  nicht gelungen – die aktuelle Einwanderungswelle wird für weitere, negative, Höhepunkte sorgen. Garantiert.

Ich weiß nicht, wo Sie wohnen – aber würden Sie 4 Jahre Ungewissheit mit anschließend geplanten 8 Jahren Baulärm im letzten Lebensdrittel haben wollen?

Für mich ist Ihr Artikel blanker Zynismus.

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