„Verkauf“ mit vorgehaltener Pistole

Das die Soka in der Wahl Ihrer Mittel nicht zimperlich ist, konnten wir aus Schenefeld erfahren, aber auch in den abgelaufenen vier Jahren im BBR war die Aussage klar: Wir tun nichts für die Mieter und/oder gar die Bausubstanz. Und so geht es weiter: Berechtigte Mängelrügen werden mit Ausflüchten und fadenscheinigen Argumenten beantwortet. Mündlich wird ausgeführt „das wir (die Soka) Nichts mehr machen“.

Wieder einmal zeigt ein sozial verpflichtetes, steuerlich gefördertes Unternehmen sein wahres Gesicht, die häßliche Fratze des Miethais.

Beispiel:

In einem „reservierten“ Haus bestätigt eine Gutachterin, der Keller ist nicht feucht, nein, er schwimmt! Die Antwort der Soka? Wir können erst im Herbst messen und Ursache wird eher mangelnde Lüftung und zuviel Möblierung (?) sein. Komisch, das der zertifizierten Gutachterin eine gerichtsfeste Messung der Durchfeuchtung im August möglich war…

Und wir reden hier nicht von Peanuts: Die Keller-Außenwand muss aufgegraben und getrocknet werden. Eine neue Drainage – am besten mit einem Revisionsschacht – ist fällig. Eine Beschichtung und Dämmung – bis unter das Fundament ist ratsam. Bei der Enge der Grundstücke ist Handschachtung angesagt, denn Maschinen/schweres Gerät sind nur bedingt einzusetzen.

Daher unsere Empfehlung:

Adressieren Sie die umfangreichen Mängel der Objekte und ziehen die zu erwartende Sanierungskosten von der Kaufpreisforderung stumpf ab. Erst nach „Preisfindung“ der Soka wurden einzelne Häuser besichtigt. Der Kaufpreis spiegelt daher nur selten den wahren Zustand der Immobilie wider. Die Kosten eines Gutachtens sind im Zweifel gut angelegtes Geld.

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