Offener Brief an Soka-Vorstand Koberski

Sehr geehrter Herr Koberski ,

als Schwiegersohn Ihrer Mieterin, Irena Halkjaer (Beckersbergring 37), beobachte ich mit Grausen, wie nach über 45jähriger (!) Mietdauer mit Menschen umgegangen wird unter dem Deckmantel der europäischen  Niedrigzinspolitik.

Mit meiner Frau gehören wir zu den 40%, die an einer Übernahme der Immobilie interessiert waren (sind!) – und nicht einmal Antwort erhielt. Nun verweist man in Ihrem Hause auf „Einzelgespräche“, wohlwissend, dass sich ein Teil der Probleme in ungewisser Aussicht von selbst lösen werden.

Die Unterbringung von Flüchtlingen mag wirtschaftlich interessant sein, verschärft aber die Situation vor Ort über Gebühr.

Ihrer Empfehlung folgend, Gruppen zu bilden, wächst der Widerstand, gegen die Abrisspläne. Konkret daher  meine Frage, ob Sie an einem Verkauf, respektive der Übernahme durch eine genossenschaftliche Verwaltung interessiert wären. Landesbürgschaften wurden in Aussicht gestellt, einer Umfrage folgend, wären deutlich über 50% der Bewohner nunmehr an einem Erwerb interessiert.

Ich appelliere an Ihre soziale Verantwortung:

Sicher wollen Sie Schönes schaffen – nur geht das nicht auf dem Rücken hunderter Opfer. Familien, die sich bewusst für Ihr Angebot entschieden haben.

In direkter Nachbarschaft gäbe es Ausweichflächen, die hervorragend zu Ihren (Gewinn)Erwartungen/Plänen passen würden. Bürgermeister Bauer hilft hier sicher auch.

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